Elementarismus und Philosophie (Karneval der Rollenspielblogs)

Im diesmonatigen Karneval der Rollenspielblogs (ausgerichtet von Spiele im Kopf) geht es um das spannende Thema Elementarismus. Jeder Rollenspieler hat dazu Assoziationen – Feuerbälle, Eisstrahlen, Erdelementare, Windzauberer, die Zuordnung von bestimmten Materialien oder Charaktereigenschaften zu den Elementen, vielleicht auch Konstrukte wie „Reinheitsgrade“, Transmutationen oder Mischformen. Häufig wird Elementarismus im Rollenspiel „nur“ als eine (bzw. W3+3) bestimmte Spielart von Magie verstanden, die in erster Linie aus jeweils einer eigenen Schadensform, einer eigenen beschwörbaren Entität und gewissen Unvereinbarkeiten untereinander besteht. Dass der Elementarismus aber keine Erfindung von Autoren von Zauberregelwerken oder Periodensystemschreibern ist, sondern eigentlich aus der vorsokratischen Naturphilosophie kommt, wissen vielleicht noch einige, aber was eigentlich hinter diesen Ideen stand, die in vielen Rollenspielen verwurstet werden, ist vermutlich den meisten Rollenspielern unbekannt.

Da bei Sphärengeflüster auch der eine oder andere „professionelle“ Philosoph mitwirkt, wollen wir in diesem Karneval kurz umreißen, wie das mit diesem „Elementarismus“ eigentlich in der irdischen Historie entstand. Der folgende Beitrag behandelt die Ursprünge der abendländischen Philosophie und die große Frage danach, was eigentlich die Welt im Innersten zusammenhält. Bei diesem kurzen Ausflug in die frühe europäische Geistesgeschichte wird es abstrakt, metaphysisch, und hoffentlich auch etwas inspirierend für den einen oder anderen, der schon einmal versucht hat, das Weltbild seines Elementarmagiers oder seiner Rollenspielwelt, die auf einem Elementarismus fußt, zu verstehen.

CONTACT – Rezension

Seit längerem wollen wir diese Rezension schon machen, allerdings kam unser Spieltest leider erst verspätet zustande. Jetzt haben wir einige Zeit damit verbracht, unser altgedientes Aufnahmemikrofon zu suchen, doch das scheint – möglicherweise zum Weltuntergangstermin? – von Außerirdischen oder dem Mikrobold entführt worden zu sein. Und da unser zweites Mikro beim Testen ziemlich dumpf klang und rauschte, gibt’s diese Rezension (von Andreas) nun doch ungeplanterweise in Textform.

Also, schön, dass ihr eingeschaltet habt, es geht los:

 

Allgemeines

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