Folge 29 – Rezension „Elementare Gewalten“

Mit etwas Verspätung kommt die 29. Folge und unsere erste „Verriss-Rezension“ – und zwar vom auf der RatCon erschienenen „Geheimband“ mit dem Titel „Elementare Gewalten“. Wir gehen auf die Inhalte ein, analysieren ihre Tauglichkeit für den Spieltisch und bewerten die vielen neuen Regeln, mit denen man hier die Spielerschaft „beglückt“.
Insgesamt halten wir den Band für sehr durchwachsen, einige der neuen Ideen darin können uns nicht überzeugen, und auch „handwerklich“ überzeugt vieles – insbesondere der Regel-Teil – nicht. Eine klare inhaltliche Kaufempfehlung kann leider keiner von uns aussprechen.
Wir freuen uns auf Eure Kommentare, vielleicht sehr Ihr ja vieles auch anders und weniger kritisch – wir haben allerdings auch noch mehr Ungefälligkeiten in petto, als wir in den Podcast gepackt haben… :/

 
Korrektur zur Folge: Bei etwa 17:45 hat Andreas ein wichtiges Wort weggelassen – natürlich ist bei der Eigenschaft „Elementarkritische Konsistenz“ die halbe LE gemeint. nicht die volle. Später in der Folge wird das korrekt weitergesponnen.
 

Intro: Erdenstern – Incarnation – Album: Into The Gold
Outro: Erdenstern – The Ship – Album: Into The Blue

 

Links zur Folge:

Inoffizielle Errata-Sammlung in der Wiki Aventurica
– „Kennen die Autoren ihre eigenen Regeln?“ und „Elementare Gewalten – Regelunstimmigkeiten“ stellvertretend für ausführliche Diskussionen (im Ulisses-Forum)
– Der Bewertungsthread im DSA4-Forum
– Das Hexalogicon, der geistige Vorläufer von EG, vom Wolkenturm
– Die „Elementaren Gewalten“ durchgeblättert von Zwart
Herokon Online – wer sich bis zum 15. Oktober registriert, kann eine limitierte Ausgabe von „Elementare Gewalten“ gewinnen.

 
Mit freundlicher Unterstützung von Ulisses-Spiele GmbH
www.ulisses-spiele.de und www.f-shop.de

 

Flattr this!

4 Kommentare bis “Folge 29 – Rezension „Elementare Gewalten“”

  1. Paul sagt:

    Hey, ihr drei! Gute Folge, stimme euch größtenteils zu, was den Band angeht. Ich hatte mich echt richtig gefreut, als ich erfuhr, dass der Geheimband ein Elementarband wird. Spiele selbst einen Elementarmagier und leite auch eine Runde in der einer als SC vorkommt.

    Zu den Regeln: Einige Sachen haben mir gut gefallen, wie z.B. die angesprochene Windrune und einige stimmige Zauber. Aber beim Rest dachte ich mir größtenteils ‚What-the-f**k‘?!! Elementaristen waren schon zu 4.0 sehr stark, wurden mit DSA 4.1 zu den stärksten Charakteren überhaupt… und jetzt… wieder stärker?! … ?!
    Und dass Elementare durch Schadenszauber ihres eigenen Elements verletzlich sein sollen, find ich irgendwie auch echt seltsam. Laut WdZ können sich Elementare in ihr Element zurückziehen, um z.B. ihr eigenen AsP zu regenerieren. Diese Regel scheint dann also nur für echte Schadenszauber zu gelten, falls sie nicht einfach völlig un-durchdacht ist.

    Zum Fluff-Teil: Ich bin ein sehr großer Fan von In-Game-Texten bei denen jemand noch seine Notizen/Ausarbeitungen dazu schreibt. Hat mir z.B. bei von Toten und Untoten sehr gut gefallen.
    Aber ich stimme Ramona völlig zu: Auf diese Art und Weise kann man nie dagewesen Dinge nicht einfach alleine einführen. Wenn man schon unbedingt Dinge (die ich auch viel zu sehr als High Fantasy empfinde, wie z.B. Elementardrachen) neu ins Spiel bringen will – dann sollte man dafür dann im Regelteil eine ausführliche Erklärung bezüglich Hintergrund etc. anfügen. Als die „Verlorenen“ in „von Toten und Untoten“ eingeführt wurden, wurde genau das auch gemacht, hier anscheinend leider nicht.

    Alles in allem bin ich vor allem vom Regelteil enttäuscht. Vielleicht wird ja ein Erratum wenigstens teilweise etwas gegen die in vielen Foren und auch von euch angesprochenen Mängel tun. Bleibt noch zu sagen, dass mir das Titelbild des Bandes sehr gut gefällt.

    Ich würde mich über weitere Rezensionsfolgen von euch freuen, diese sind meistens sehr informativ!

  2. Philipp sagt:

    Wenn ich das so höre,dann fragt man sich wirklich, was bei Ulisses los ist. Keinerlei interne Qualitätsicherung oder Richtlinien was die Regeln angeht? Das nicht spielgetestet wird ist ja bei DSA traurigerweise immer schon so gewesen. Und jetzt geht anscheinend auch noch immer mehr das Gespür für die „stimmige“ Hintergrundswelt verloren (wobei die schon ältere fliegende Festung wohl kaum zu toppen ist).

    Solche groben Schnitzer lassen auch Übles schwanen für die demnächst sicher anstehende 5. Edition der Regeln. DSA quo vadis?

    Nunja, ich bin gespannt auf eure Überrschschungsfolge noch diesen Monat! 😉

  3. KME sagt:

    Hi,

    vielen Dank für die Rezension, hat mir wieder sehr gut gefallen, vor allem das ihr wirklich differenziert auf die unterschiedlichen Aspekte des Bandes eingegangen seit, auch wenn das bei diesem Band sicherlich nicht ganz einfach war noch was positiv zu sehen.

    Grüße
    KME

  4. DR sagt:

    Ich muss sagen, dieser Elementare mit eigenem Element verletzen Quatsch ist mir auch unverständlich. Die sind eh schon durch ihr dämonisches Element und das Gegenelement verwundbar. Die Rezi ist aber wie üblich ganz gut.