Folge 21 – Improvisation

Diesmal wieder ein Schwerpunkt-DSA-Thema, wenn auch SL-zentriert: die situative Improvisation von Regeln, Schauplätzen und NSCs. Wie geht man mit Abweichungen der Spieler von traditionell schienenartigen DSA-Plots um? Wie vermeidet man permanente Klischees? Was macht man mit überkreativen Kampfaktionen regelunkundiger Spieler? Was sind gute Vignetten? Muss man permanent detailreiche Umgebungsbeschreibungen liefern können? Was sind die Alternativen?
Wir freuen uns wie immer über Kommentare und weitere Tips zum Improvisieren.


Intro: Erdenstern – At The Fair – Album: Into The Green
Outro: Erdenstern – Journey Home – Album: Into The Green


Links zur Folge:

simia.net: Graphische Darstellung der Erfolgswahrscheinlichkeit einer 3W20-Probe
– Artikel von Georgios‘ „Des Spielers Chronik„-Blog zum Thema Improvisation
Podcast von System Matters zur Vorbereitung von Improvisationen
Teilzeithelden-Artikel mit interessantem Abschnitt zu Drop-Ins
Eine kleine Auswahl aus Ramonas Link- und Ressourcensammlung:
– Die ZBA-Verbreitungen als Zufallstabellen (vom Seitenhiebe-Blog)
– Das große Buch der Namen für DSA von Stephanie von Ribbek
– Das Vademecum des Reisenden von selemer-tagebuecher.de, das unter anderem nützliche Zufallstabellen enthält
– Ebenfalls von den Selemer Tagebüchern: Ereigniskarten, die minimaler Vorbereitung bedürfen, aber sehr gut als universelle Drop-Ins geeignet sind.


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16 Kommentare bis “Folge 21 – Improvisation”

  1. […] sucht, wie man auf die allabendlichen wirren Spieleraktionen denn so reagieren könnte, ist bei dieser Folge des sympathischen Podcasts gut […]

  2. Greifenklaue sagt:

    Na, ich denke, dass kann man auch gut als Nicht-DSAler hören und trotzdem viel vom Thema mitnehmen.

  3. Eine großartige Folge! Wirklich! Ich bin zwar schon lange Jahre im Meister-Geschäft, aber es ist immer wieder gut, sich das Thema der Improvisation in all seiner Breite zu vergegenwärtigen, denn vieles vergisst oder vernachlässigt man doch immer wieder… Ich denke, wenn man es als Spielleiter schafft, auch nur 50% von dem was hier gesagt wurde umzusetzen, hat man unglaublich viel erreicht und die Spieler werden es einem vielfach danken! Ich werde jedenfalls diese Folge zum Anlass nehmen, mir auch nochmal einige Punkte etwas bewusster vorzunehmen – von daher: Vielen Dank für die ganzen Anregungen 😉

    Zudem freut es mich natürlich sehr, dass ihr Meistergeister so lobend erwähnt habt :-). Wir werden auch zukünftig noch viele weitere kleine Helferlein entwickeln, die auch das Improvisieren erleichtern können – hier könnten wir sicher noch ne Menge tun, Ideen dazu gibt es jedenfalls noch viele…

    In der Folge wird jedenfalls sehr schön deutlich, wie wichtig das Thema ist und dass es sich lohnt, sich damit zu befassen. Meine persönliche Erfahrung als Spielleiter ist, dass die Szenen, die teilweise oder sogar vollständig improvisiert sind, oftmals die besten des ganzen Spielabends sind! Wenn man sich nämlich einmal von gewissen Zwängen frei gemacht hat (wie z.B. das sklavische Einhalten von Abenteuervorlagen), kann die Kreativität richtig tolle Dinge entstehen lassen. Aber wie ihr schon ganz richtig sagtet: Ohne Vorbereitung, ist es auch sehr schwierig gut zu improvisieren…

  4. Captain sagt:

    zum generischen Improvisieren von Handlungssträngen (da wurde in der Episode ja zu Recht gesagt, daß es da wenig allgemeine Tips gibt) gabs bei Spirit of the Century nen interessanten Ansatz: Send in the Ninjas.

    Wenn einem nichts einfällt, kann ein plötzlicher Ausbruch von Gewalt einem ne Menge Zeit zum Nachdenken, wie es weitergehen soll, verschaffen. Ninjas sind dabei nicht zwingend wörtlich zu nehmen. Es muß nichtmal unbedingt Kampf sein. Auch andere Art von Action sorgt dafür, daß Spieler erstmal etwas vor der Nase haben, das ihre Aufmerksamkeit zieht und sie beschäftigt hält.

  5. Greifenklaue sagt:

    War einiges interessantes dabei, insbesondere die Vignetten.

    @Kampfmanöver: Um mal zu erzählen, wie es andere Systeme machen (und wo eine der Verbesserung von Pathfinder gegenüber Dnd 3.5 liegt): die Kampfmanöver: Durch zwei Werte (ein offensiv, ein defensiv) können beliebige Manöver simuliert werden. Ein paar typische (Ringkampf, Entwaffnen, …) sind kategorisiert, aber im Prinzip kann man da sehr viel drüber laufen lassen. (das Beispiel mit den 3 Aktionen auf einmal würde hier natürlich auch nur bedingt klappen). Das neue DCC RPG geht mit seinen Mighty Deeds of arms gar noch weiter, leider ist es aber auf Krieger beschränkt.

  6. Andreas Widmann sagt:

    Eine gute Folge! Ich denke dadurch auf jeden Fall mal wieder über diese Dinge nach!
    Was mir bisher gar noch nicht so bewusst war ist, dass man viele Szenen in gekauften Abenteuer viel mehr als exemplarischen Lösungsweg verstehen sollte und sich mehr das „Ziel“ einer Szene (auf den Ebenen: Dramaturgie, Spielerbedürfnisse, Handlung) vor Augen führen sollte, und weniger den „Weg“ dorthin.
    Da ihr meintet, dass „Handlungsimprovisation“ am schwierigsten ist und ihr auch nicht so genau wisst, welche Ratschläge ihr zur Hand gebt, wollte ich nur noch sagen, wie ich es mache:
    Analog zu eurem Beispiel „Der Gegenüber hat eine hohe Stimme? Der NSC hat eine hohe Stimme!“. Ich mach Pipipause und frage (möglichst in Einzelgesprächen), wie die Spieler denken, dass es weitergeht – und voila man hat viele gute Ideen. 😉

    Euch vielen dank – weiter so! 🙂

  7. Roger sagt:

    Der Podcast gefällt mir auch gut und ich stimme zu, dass das Grundthema nicht nur in DSA immer wieder aufkommt. Die Fähigkeit von bekannten Regeln auf ungewöhnliche Situationen abstrahieren zu können, wird wohl eine Sache sein, die erst mit den Jahren der Erfahrung als SL kommt. Danke ebenfalls für den Pingback!

  8. Micha sagt:

    Die beste Impro war immer noch der Zaubersand! 😉

    Gute Folge – muss ich schon sagen.

  9. Wolf sagt:

    Nach einer geraumen Pause wiederum eine unterhaltsame und interessante Folge. Mir fiel auf, dass manche Dinge, die mir nach knapp einem Vierteljahrhundert DSA selbstverständlich erscheinen, jüngeren Spielern einiges Kopfzerbrechen bereiten. Prima, dass Ihr vor allem solchen Neulingen hilfreich zur Seite steht. Und ich gehe jetzt mal ein wenig mich furchtbar alt fühlen…

  10. CyberianK sagt:

    Ein mMn wichtiger Punkt zur Improvisation von Kampfmanövern:

    Man sollte vorher klären, dass solche Dinge wenn erlaubt situationsspezifisch sind. Also wenn der Meister außer der Reihe eine coole Aktion zulässt obwohl regeltechnisch fragwürdig darf sich der Spieler nicht darauf berufen dass dies in Zukunft immer möglich sein wird.

    Bei Eigenschaftsproben lassen wir (ausser im Kampf) meist gleich drei würfeln. Also KK Probe dann dreimal KK würfeln, zwei müssen geschafft sein. Gerne auch erschwert das sind also schon halbe Talentproben. Kommt dann seltener zu der Situation, dass der Elf die Tür aufbricht während der Thorwaler schwächelt.

  11. Captain sagt:

    Ich habe in meiner jüngsten Runde die Vignetten ausprobiert und euch in meinem Session Diary dazu referenziert.

    • Cami sagt:

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