Folge 12 – Kampagnenplanung

Ob offizielle Kampagne am Metaplot oder eine selbstgeschriebene Reihe von Abenteuern – Kampagnen benötigen eine deutlich umfassendere Vorbereitung als Einzelabenteuer. Wir gehen in dieser Folge ein wenig auf Aspekte wie allgemeine Vorbereitung, Zufallsereignisse, die Zeit zwischen den Abenteuern, Protokolle, Auswahl und Verknüpfungen von Spielercharakteren, Aufbau und Ersatz von NSCs und noch etliche andere Themen ein, die man in dieser Form vielleicht nicht so häufig in anderen Hilfestellungen zur Kampagnenplanung findet.
Vorsicht, die Folge kann Spuren von Spoilern (und/oder gezielte Falschinformationen) zur Gezeichneten- sowie zur Königsmacher-Kampagne enthalten.


Intro: Erdenstern – Incarnation – Album: Into The Gold
Outro: Erdenstern – Journey Home – Album: Into The Green


Links zur Folge:

Genres und Themen, um die sich Kampagnen drehen können (Wiki Aventurica)


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11 Kommentare bis “Folge 12 – Kampagnenplanung”

  1. CyberianK sagt:

    Wieder eine schöne Folge.

    Noch ein Tipp von mir:

    Werdet nie der Sklave eurer eigenen Kampagne.

    Über die langfristige Kampagnenplanung darf nie das konkrete Geschehen am nächsten Spielabend vergessen werden. Wenn euch alles über den Kopf wächst mit unzähligen NSCs, Hintergrundmaterialien und Handlungssträngen dann baut ruhig mal ein erholsames weniger komplexes Zwischenspiel ein. Wenn ein Teil einer Kampagne gerade überhaupt nicht geht dann sollte man die Spieler sich da nicht unbedingt durchquälen lassen. Vielleicht macht man dann mal ne Pause oder man streicht einfach mal was weg oder ersetzt es.

  2. CyberianK sagt:

    click click click click

    kleiner Spaß 🙂 nee das wird schon einigermaßen stimmen mit der Statistik, gratuliere

  3. wus sagt:

    Hallo ihr drei, im Gegensatz zu meiner sonstigen Angewohnheit, Sphärengeflüster auf längeren Autofahrten zu lauschen, habe ich diese Folge unverzüglich in mein MP3-Wiedergabegerät geladen und mir so rasch wie möglich angehört. Es waren wie erhofft wieder einige gute Ideen und Anregungen für mich dabei – insbesondere was Andis Vorschläge zur „Buchführung“ über wichtige Ereignisse und NSC im Rahmen einer Kampagne betrifft. Und der Arbeitsaufwand, der mit dem Vorbereiten einer käuflich zu erwerbenden, „offiziellen“ Kampagne für die eigene Spielrunde erforderlich ist, wurde durch Ramonas Ausführungen sehr anschaulich.
    Buchstäblich zu kurz gekommen ist mir indes der Abschnitt über selbstgeschriebene, „inoffizielle“ Kampagnen. Dieses Thema lässt sich in weniger als sechs Minuten nicht mehr als anreißen, wenngleich für selbstgeschriebene in vielen Punkten das Gleiche gilt wie für gekaufte Kampagnen. Es ist jedoch ein diametral entgegengesetzter Ansatz, ob ich als Meister meiner Spielrunde „offizielle“ Eriegnisse, Personen und NSC präsentiere, die Helden sozusagen in eine Kampagne hineinbringe – oder ich eine Kampagne plane, die die Abenteuergruppe in den Mittelpunkt der Ereignisse stellt, die Kampagne also quasi um die Helden herum entstehen lasse (und womöglich abhängig von ihren Handlungen meine Planungen im Verlauf sogar ändere).
    Mein Vorschlag: Macht doch einfach beizeiten eine Folge „Kampagnenplanung II“, in der der Schwerpunkt auf dem Schreiben eigener Kampagnen liegt.
    Bei englischsprachigen Rollenspiel-Podcasts wie Brilliant Gameologists, Accidential Survivors, Podgecast, Fear the boot, Save against frostbite, Dungeon Master Guys oder You can hack it gibt es natürlich Folgen, die sich mit Campaign design befassen. Mit dem Thema „Kampagnenplanung in Aventurien“ kann sich aber natürlich nur Sphärengeflüster adäquat befassen. Und das meine ich ganz unironisch, denn wenn ich eure Ausführungen unsinnig fände, würde ich euch weder zuhören noch lange Kommentare schreiben. 🙂
    Nebenbei: Ich habe Sphärengeflüster über iTunes abonniert, seit das möglich ist, tauche in eurer Statistik also nicht auf.

  4. Ramona sagt:

    Mit selbstgeschriebenen Kampagnen habe ich weder als Meister noch als Spieler Erfahrung, Christoph geht es glaube ich ähnlich. Insofern werden wir mal drüber reden, ob wir da überhaupt was produktives zu sagen können. Das ist mitunter auch der Grund, warum wir in dieser Folge wenig darauf eingegangen sind. Ich rede ungern über solche Sachen rein theoretisch, weil ich finde das eigenes Erfahrungswissen recht wichtig ist.

  5. Xeledorn sagt:

    Ich habe bisher schon Orkland, Phileasson, Löwe und der Rabe, Simyala sowie die G7 geleitet und jetzt stehen wir grade vor JDF. Ich glaube man lernt als Spielleiter immer dazu und würde wahrscheinlich auch jede Kampagne beim zweiten spielen an bestimmten Stellen anders machen. Ich freue mich aber wie bolle auf JDF und habe bisher auch die meiste Vorarbeit in diese Kampagne gesteckt. Grade weil ich bei G7 gemerkt habe, das es wichtig ist alles im Überblick zu haben. Wir haben damals die G7 noch häppchenweise gespielt.

    Ich hab auch schon mal eine Südmeerkampagne selber gemacht mir noch einem Mitspieler aber so alles in allem waren die gekauften bisher besser. Man merkt schon ob jemand den ganzen tag TZeit hat um sich sowas proffesionell auszudenken oder ob das jemand wie ich nur so nebenher macht.

    Kampagnen machen mir aber immer meisten Spass.

    • wus sagt:

      Es ist auch eine Erfahrungsfrage, ob selbstentwickelte Kampagnen gleich gut oder besser als gekaufte werden. Der Arbeitsaufwand für letztere muss, wenn man die Vorbereitung ernst nimmt, nicht geringer sein als beim Selberschreiben – das haben die drei Sphärenflüsterer gut veranschaulicht.

  6. Raffo sagt:

    Ich fühle mich verpflichtet klar zu stellen, dass rote Uniformen in Star Trek in erster Linie mal für die „Offizierslaufbahn“ steht (im Gegensatz zu Technik, Sicherheit oder Medizin). Also nicht jeder, der ein rotes Hemd hat, fällt in der nächsten Einstellung um… 😉
    Eine derartige „Definitionsschwäche“ ist aber leicht verzeihbar, wenn man bedenkt, wie unterschiedlich der thematische Inhalt doch ist. ^^

  7. Axel sagt:

    Wieder eine tolle Folge. Wir sind gerade in den Vorquests zur G7 (und bei unserem detailiertem Stil schon über ein Jahr unterwegs), oha … das wird ein langer Ritt.

    Ich hätte einen Vorschlag zu einer neuen Episode. Ich bin eigentlich DSA Neuling, finde aber gerade Metaplot und fortschreitene Geschichte bei DSA spannend (wenn auch aufwendig zu recherchieren wenn man es nicht über Jahre begleitet hat). Wie steht ihr zu Metaplot, etc? Wie seht ihr die Veränderungen der letzten bei DSA? Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

    • Ramona sagt:

      Wie schon mal angemerkt, ist unser Stand zum Metaplot etwa Jahr des Feuers, alles danach haben wir nur am Rande bzw. ausschnittsweise verfolgt. Insofern können wir nichts sinnvolles zu aktuellen Entwicklungen sagen und das wird wohl auch erstmal noch so bleiben. Unsere aktuelle Runde spielt demnächst erstmal den Khom-Krieg (wir sind also 1005 BF).

      Generell finde ich aber, dass der Metaplot ein wesentliches Element von DSA ist, aus dem die Welt ihren ganz eigenen Reiz gewinnt. Das bringt Vor- und Nachteile mit sich, die wir auch demnächst mal in einer Folge ansprechen wollen, die dann zum Thema Hintergrunddichte / Vorbereitungsaufwand usw. sein soll.

  8. Battlegonzo sagt:

    Hi,
    vielen Dank für eine wirklich tolle Folge (und für das ganz liebe Beantworten der Fragen) – obwohl der Kommentar so spät kommt…

    Ihr habt zahlreiche Themen angeschnitten und auch kontrovers erörtert, manche Idee wird direkt in meine JdF-Vorbereitung einfließen, aber erhellend und interessant war es in allen Aspekten 😉

    Mit den „Redshirts“ meinte ich zunächst mal das, was Andreas am Anfang sagte, also der klassiche (Beschreibungs-)NSC, der zur Verdeutlichung der Situation stirbt (wenn ein Dämon auf dem Marktplatz wütet). Einen NSC länger mitlaufen zu lassen ist dann wohl Mist – wie ihr aufgezeigt habt….

    Danke für eine der besten Folgen

    Battlegonzo