Folge 11 – Spezial: Die Fragen-Folge

In dieser Folge stellen wir uns den Fragen, die ihr in der Vergangenheit an uns herangetragen habt – den Podcast, uns selbst und auch einige das Rollenspiel direkt betreffend. Herzlichen Dank an Daniel aka Feyamius, der als Gastsprecher die Fragen eingesprochen hat, so dass wir diesmal vier statt drei Stimmen im Podcast haben!
An einigen Stellen gibt es leider eine etwas unsaubere Schneidung bzw. Tonmischung, was damit zu tun hat, dass Andreas‘ PC offenbar mit der Größe der Datei überfordert war und laufend während der Bearbeitung viele Passagen kommentarlos aus der Tonspur rausgelöscht oder darin verschoben hat und die nicht einfach zu rekonstruieren waren… Drum hat die Nachbearbeitung diesmal auch länger gedauert, seht es uns nach.


Intro: Erdenstern – Gold And Glory – Album: Into The Blue
Outro: Erdenstern – Journey Home – Album: Into The Green


Links zur Folge:

Der Aventurische Atlas (Selemer Tagebücher)


Hausregel zur Folge:

Kosten der Spätweihe:
Die Spätweihe kostet AP entsprechend den GP-Kosten, die der Vorteil Geweiht abzüglich des Nachteils Moralkodex ergeben. Beispiele:
– Spätweihe Rondra (18 Vorteil – 12 Moralkodex = 6 GP =) 300 AP
– Spätweihe Nandus (10 Vorteil – 3 Moralkodex = 7 GP =) 350 AP


Nachtrag zur Folge:

Christoph hat vergessen zu erwähnen, welcher der aktuell lange gespielte Tulamiden-Charakter bei ihm ist: es handelt sich um einen Schaukämpfer/Karawanenführer aus der Sippe der Beni Schebt.


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15 Kommentare bis “Folge 11 – Spezial: Die Fragen-Folge”

  1. Feyamius sagt:

    Okay, meine Stimme ist manchmal schon recht hoch, was aber daran liegt, dass es dann auch ein bisschen beschleunigt ist. Klingt fast so, als wär mein kleiner Bruder noch dabei (wenn ich einen etwa 14-jährigen Bruder hätte). 🙂

    Es klingt also teilweise recht lustig, was aber nicht schlimm ist. *g*

    Bye, Feyamius.

    • Andreas sagt:

      Ich dachte anfangs, dass es an den unterschiedlichen Aufnahmefrequenzen liegt (bei dir 44kHz, bei uns 48kHz), allerdings ist der Effekt nicht konstant. Auch die Geschwindigkeit wurde beim Schneiden eigentlich nicht verändert – es bleibt mir rätselhaft, woher das kommt…

      • Feyamius sagt:

        Ach is eh wurscht. Ich klinge sowieso so künstlich, da fällt die Tonhöhe kaum auf. 😉

        Ach ja: Nächste Folge geht über Nekromantieregeln, hm? 😀

        • Andreas sagt:

          Eher nicht… dazu hatten wir bei Ramonas Versuch zwar auch einige Hausregeln gemacht, aber das Thema werden wir eher bei einer Rezension des angekündigten Untoten-Bandes aufgreifen. Braucht also noch etwas Geduld. 🙂

  2. Sineijdan ar Asjawell sagt:

    Sehr schöne Folge! Und hoffentlich auch für euch einigermaßen locker aus der Hüfte bei dem Fragenkatalog. 🙂

    Ich finde es immer total interessant zu hören, wo andere in ihrem „DSA Leben“ so stehen, wie sie das Angebot wahrnehmen, wo sie sich etwas herauspicken, wo sie Schwerpunkte setzen usw.. Bei euch ist vor allem interessant, dass ihr noch so einen starken Borbarad–Fixpunkt habt. Das hätte ich jetzt eigentlich nicht erwartet und es ist ganz besonders nett, so einer Gruppe einmal zuzuhören.

    Oh weh, der arme Feyamius hat meinen depperten Nick tatsächlich mehrfach aussprechen müssen (der ist leider schon so alt, dass ich ihn nicht gut einfach so verklappen kann – obwohl das „j“ hinter dem „d“ vermutlich besser aufgehoben wäre, hehe). Du hättest dich ruhig öfter in die Kurzform Sine retten können. Meine Hochachtung für die artikulatorische Ambitioniertheit!

    Ich würde euch vielleicht empfehlen, ruhig den Blick ein bisschen weg von den ganz traditionsreichen Sachen zu nehmen. Es gibt auch viele neue tolle ABs (z.B. den Unersättlichen, auch VeG hat zum Beispiel gute Kritiken bekommen usw.). Auf jeden Fall muss ich sagen: Es ist einfach schön, so einen direkten Mitschnitt aus dem gelebten Hobby zu hören. Toll gemacht!

    Schöne Grüße!
    Sine

    • Sineijdan ar Asjawell sagt:

      Oh, eine Kleinigkeit noch: Die Vinsalter haben gar keine Post-Counter, bzw. man muss schon gezielt danach suchen, um sie zu finden.

    • Andreas sagt:

      Freut mich, dass dir die Folge gefallen hat – du hast ja auch die meisten Fragen gestellt. 🙂
      Der neueren Sachen werden wir uns zu gegebener Zeit annehmen – wir haben in unserer aktuellen Runde beschlossen, einmal eine wirklich lange Gruppe/Kampange zu spielen und dabei wirklich den Großteil der offiziellen Geschichtsschreibung mitzunehmen, zumindest die größeren Kampagnen – Khomkrieg, Orkensturm, in weiter Ferne steht aber auch Simyala und das Jahr des Feuers. Nur kann das noch das eine oder andere Jährchen dauern… für eine zusätzliche, aktuelle Gruppe fehlt uns die Zeit sowie der Wille, sich im Voraus mehr als nötig zu verspoilern – die Gelegenheit, über einen langen Zeitraum die Entwicklung Aventuriens im Spiel durchgehend bis in die Gegenwart nachzuverfolgen, hat man eigentlich nur einmal.

      • Sineijdan ar Asjawell sagt:

        Simyala kann ich dir empfehlen. Wie ich eure Gruppe einschätze, werdet ihr damit wirklich immensen Spaß haben.

        Ich befürchte, dass du in deiner Eigenschaft als DSA-Fan insgesamt viel verpasst, wenn du noch einmal beim Khomkrieg beginnst, wenn ich ehrlich bin. Simyala ist für sich genommen ja schon arg alt.

        • Andreas sagt:

          *g* ich sehe das eher als eine Gelegenheit, aufzuholen, was ich schon verpasst habe – tatsächlich hat mich das ganz aktuelle Spielen, am Puls der aventurischen Zeit sozusagen, noch nie wirklich gereizt. Ich sehe vielmehr einen Vorteil darin, einige Jahre hinterherzuhinken und deswegen schon zu sehen, was beispielsweise in absehbarer Zeit als Metaplot wieder aufgegriffen wird, und wie.
          Daraus ergibt sich für uns die Option, schon langfristig Dinge in unserem Aventurien-Spiel eventuell anders laufen zu lassen, wenn wir sie blöd finden, weil man dann weiß, ob man auch mit einem anderen Ergebnis wieder in den offiziellen Zeitstrom kommt.
          Diese Problematik werden wir auch in der nächsten Folge zur Kampagnenplanung kurz aufgreifen…

  3. CyberianK sagt:

    @Andreas
    Soso, Asseln im Gemäuer hat also einen gewaltigen Bug? Immer diese Spoiler 🙂

    Stimme da beim Vorteil mit den paar Jährchen Distanz zum aktuellsten Metaplot zu. Wobei Khomkrieg doch sehr retro ist. Da ist der Abstand ja fast maximal. Insbesondere finde ich ist das sehr aufwändig was die VOrbereitung angeht. Schwierig wenn man Zeitprobleme durch Studium hat 🙂

    Ansonsten wieder ein Genuss… Danke

  4. Battlegonzo sagt:

    Hi,

    es ist interessant zu hören, was andere Gruppen so über DSA, Aventurien etc. denken, gerade wenn man noch nicht in so vielen verschiedenen Gruppen gespielt hat – vielen Dank dafür!

    An DSA-Romane hatte ich mich auch lange Zeit nicht rangetraut, hab aber dann doch ein paar hauptsächlich „historische“ DSA-Romane gelesen (mehr um zu sehen was sich andere Leute zur DSA-Hintergrundgeschichte so denken als aus literarischem Anspruch) und kann wirklich empfehlen (Reihenfolge willkürlich):
    – Die Galotta-Biographie (habt ihr ja schon erwähnt) – fand ich sehr gut
    – Die Answin-Biographie – ist als Hintergrund zum Mittelreich sehr nett
    – Die Kaiser Raul – Bände (wobei „Die letzte Kaiserin“ mMn der bessere ist) – als Inspiration für die Dunklen Zeiten
    – Die Hjaldinger-Saga – wenn man Thorwaler mag sind die toll, obwohl sie in Myranor spielen.
    – Blaues Licht (über Mikail von Bjaldorn) – fand ich das am Besten geschriebene Buch.

    Geweihte von Spielbeginn – die euch ja irgendwie nicht gefallen – machen meiner Meinung nach genau die gleiche Entwicklung durch wie ein Char, der nachher zur Spätweihe greift, nur von der anderen Seite her:
    Während der Spätweihende sich von einem „normalen Menschen“ zu einem „realitätsnahen Geweihten“ entwickelt, reift der Geweihte vom „Theoretiker bzw. Hardliner“ in seiner Kirche (wie es ein durchschnittlicher Akademieabgänger ist) ebenso zum „realitätsnahen Geweihten“. Die Entwicklung ist auch interessant, da man immer wieder über die Prinzipien der Kirche reflektieren und die doch recht theoretischen Angaben auf die aventurische Realität anwenden muss. Natürlich muss der Geweihte ins Abenteuer passen (gerade am Anfang), sonst opfert sich z.B. der nicht rückzugsbereite Ronnie bei erster Gelegenheit und das wars dann 😉

    Greetz Battlegonzo

    PS.: Eine Kampagnenfolge fänd ich super, nur falls ihr ein paar Themen/Inhalte dafür sucht (Antworten sind freiwillig) :
    – Was haltet ihr von Einstiegsabenteuern (bzw. was sollte in ihnen vorkommen) ?
    – Wie bringt man in Großkampagnen Infos über das „sonstige Geschehen“ (sprich z.B. bei den Königsmachern derunder hat dasunddas erobert) geschickt bzw. abwechslungsreich an die Helden ?
    – Gerade bei offiziellen Abenteuern: Wie stark sollen die „guten“ NSCs im Vergleich zu den Helden rüberkommen ?
    – Wenn man schon bei NSCs ist: Wie baut ihr „Endgegner“ auf ?
    – Was haltet ihr von „Redshirts“?

    Bei Bedarf fallen mir bestimmt noch ein paar Fragen ein, während ich mich von der Arbeit ablenke 😉

    • Andreas sagt:

      Natürlich wäre auch der Weg reizvoll, wie du ihn beschreibst – ich persönlich sehe das aber als im längerfristigen Rollenspiel nicht so gut machbar an. Der Weg vom Hardliner zum gemäßigten Geweihten passt mAn zum einen nicht so gut mit dem klassischen Charakterfortschrittsspiel (je besser man seine Ansprüche durchsetzen könnte [steigende Kampfwerte, steigende soziale Werte, steigende Liturgiekenntnis und so weiter], desto mehr kommt man davon ab, das tun zu wollen), zum anderen macht es sofort zu Beginn eine äußerst starke Gruppenbindung nötig, um einen Geweihten, der seinen Glauben dogmatisch vertritt, überhaupt bei den „normal denkenden“ Helden zu halten.
      Man muss im Prinzip den Geweihten häufig mit Situationen konfrontieren, wo ihm sein Glaube im Weg steht oder gar zu großen Problemen führen kann – da ist es sehr schwer, die Balance zu finden zwischen Ereignissen, die seinen Glauben in Frage stellen, und trotzdem den Grundsätzen treu zu bleiben. Das halte ich für extrem schwierig – zumindest, wenn er trotzdem seiner Kirche treu bleiben will, denn auch hier müssen konsequenterweise Konflikte vorprogrammiert sein. Weil wenn auch seine Vorgesetzten über alle Zweifel und Verstöße einfach hinwegsehen, muss man sich fragen, wieso überhaupt „Hardliner“ ausgebildet werden. Von den Reaktionen der Mithelden mal ganz abgesehen (denn wenn der Geweihte in typischen Konfliktsituationen hart an der Lehre bleibt, reitet er meist die ganze Gruppe in den Dreck). Aber das Problem betrifft natürlich verschiedene Geweihte unterschiedlich stark.

      Danke auch für deine Fragen, wir werden sie in der Aufnahme berücksichtigen. 🙂

  5. Wanderer sagt:

    Wieder eine tolle Folge. Werd mir den einen oder andern empfohlenen Roman mal zulegen. Kampagnen-Vorbereitung wäre mal interessant.

  6. Greifenklaue sagt:

    Ach ja, war doch einiges erquickliches dabei, bei den Antworten. Und wer hätte gedacht, dass ich schon mehr DSA-Romane gelesen habe als ihr 🙂 Früher stand ich auch auf Kampagnen, da aber 90% kein Ende finden, find ich mittlerweile Kurzkampagnen und OneShots besser.