Folge 8 – Wege der Alchimie: Eine Rezension

Folge 8 beinhaltet, wie schon angekündigt, eine erste Rezension der erst vor wenigen Tagen erschienenen Wege der Alchimie, dem Nachfolgeband von Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen. Wir haben uns den Band gemeinsam vorgenommen und stellen in der Folge seinen Inhalt vor, insbesondere mit Hinblick auf die Dinge, die sich im Vergleich zum SRD geändert haben.
Schreibt uns in den Kommentaren, was Ihr von den WdA haltet, ob Ihr Dinge anders seht als wir, und warum.



Intro: Erdenstern – Quayside Pub – Album: Into The Blue
Outro: Erdenstern – Journey Home – Album: Into The Green



Links zur Folge:

Die bisherigen Inoffiziellen Errata auf der WikiAventurica.



Nachtrag zur Folge:

Leider hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: Im Zauberzeichen-Teil behaupten wir, das Verbergen von Arkanoglyphen sei nur noch über ein Zusatzzeichen möglich, tatsächlich gibt es dieses aber zusätzlich zum profanen Verschnörkseln. Wir bitten, diesen und eventuelle weitere Fehler zu entschuldigen… aber Iribaar klopft manchmal eben auch an unsere Tür.


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18 Kommentare bis “Folge 8 – Wege der Alchimie: Eine Rezension”

  1. Feyamius sagt:

    Hallöchen.

    Schonmal ein Kompliment für die heutige Folge. Ich bin zwar noch nicht ganz durch, aber bisher waren schonmal super Anmerkungen dabei. Eine davon lässt mich jetzt schon schnell einen Kommentar schreiben: Habt ihr vielleicht Interesse daran, ein wie von euch vorgeschlagenes System der Alchimie zu entwerfen, in dem diverse Zutaten mit ähnlicher Sympathetik aus verschiedenen Regionen in Kategorien sortiert sind und dann die Rezepturen der Tränke nur noch Kategorien und deren Stufen enthalten?
    Das klingt nämlich sehr interessant und ich plane sowieso mittel- bis langfristig, meine Spielhilfe Halbzauberische Alchimisten auch um schöne Hausregeln aus den allgemeinen Alchimieregeln, also nicht nur den Professionen, zu erweitern.

    Wenn ihr daran Interesse habt, wäre ich froh, wenn ihr euch bei mir melden würdet. 😉

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    Zur Besprechung des Artefaktkapitels: Auch hier wieder sehr schöne Anmerkungen, vor allem die Kritik an der Auswahl der aus SRD übernommenen Artefakte teile ich vollumfänglich. Was jedoch die Veränderung von “Leuchtender Hut” zu “Leuchtende Fackel” angeht kann ich – auch wenn das nur eine Detailfrage ist – die Entscheidung nur unterstützen, und zwar in sympathetischer Hinsicht: Was hat ein Hut mit Leuchten zu tun? Eine Fackel ist da schon deutlich affiner.
    Auf die Sympathetik scheint in Wege der Alchimie allgemein recht viel Wert gelegt worden zu sein und das gefällt mir außerordentlich gut. Der leuchtende Hut hat da einfach nicht reingepasst.
    Die Auxiliatoren sind übrigens keine eigene ARCANOVI-Version, sondern wird mit dem ARCANOVI MATRIXGEBER gemacht, ähnlich wie Kraftspeicher trotz benötigter SF mit dem Standard-ARCANOVI gebaut werden. Also: Es gibt eine SF dafür, aber die erlaubt nur die Erschaffung mit einer schon bekannten ARCANOVI-Version.

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    Und zum Zauberzeichen-Abschnitt nur kurz:
    Die angesprochene „Zauberzeichen-Spielhilfe im Internet“ ist wahrscheinlich „Glyphen, Runen, Zauberzeichen“ von Benedikt „Muhadib“ Megner, die momentan komplett überarbeitet wird. In den ersten Fassungen einer zweiten Version fand man aber noch eine Liste mit zahlreichen neuen Zeichen, wo einige der jetzt im WdA zu findenden Zeichen (wie z.B. das Handwerkssiegel) schon in einer „Betaversion“ zu finden sind.

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    Den Lob ans Layout kann ich nicht ganz unterstützen, dafür sind mir einige unnötige Patzer zu viel, aber die Orthografie ist in dem Band wirklich gelungen.

    Bye, Feyamius.

    (P.S.: Ich hab mich jetzt mal angemeldet und obige Kommentare hier mit aufgenommen. Die oben können also gelöscht werden. Sorry für die Unordnung.)

    • Andreas sagt:

      Danke für die Kommentare und Entschuldigung für den Matrixgeber-Fehler. Da war wohl die Befürchtung Vater des Gedankens und genaueres Lesen löst manches Problem… 😡

    • Andreas sagt:

      Über ein alternatives Alchimiesystem hatten wir schon länger nachgedacht, aber gehofft, dass das mit WdA überflüssig würde – leider war dem nicht so.
      Ich persönlich wär‘ immer noch an sowas interessiert, habe allerdings momentan nicht die Zeit, da was selbst Großes auf die Beine zu stellen; zu viel zu tun mit Uni, eigener DSA-Runde und so weiter. Wäre eine ziemliche Arbeit; man müsste mal alle Zutaten der Rezepte nach ihren sympathetischen bzw. alchimistischen Bedeutungen analysieren und daraus vernünftige Kategorien extrahieren, dann die Zutatenliste dementsprechend sortieren… hm. Lust an Mitarbeit hätte ich schon, aber bis ich mich dafür effektiver einbringen kann, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen.

      • Feyamius sagt:

        Ich sagte ja auch nicht, dass man damit heute anfangen sollte. Ich hab allein an DSA-Projekten auch noch zwei Sachen: Meine eigene Artefakt-Spielhilfe (die mit WdA auch nicht obsolet wurde) und eine Diebeshandwerk-Spielhilfe.
        Den Rest besprechen wir aber am besten bei Bedarf über E-Mail, meine Adresse habt ihr ja. 😉

  2. Uli Lindner sagt:

    Noch mehr Fehler im ZZ-Teil eures Berichts (neben der Sache mit der Tarnung):
    Ihr sagt, dass zwei Sachen auch nur noch über Sonderfertigkeiten gehen, die früher normal möglich waren: Aufladen fremder Zeichen und verkürzte Anbringung von Zeichen. Beides war aber früher eben gar nicht möglich. Daher haben wir diese Sonderfertigkeiten eingefügt. 😉

    Übrigens wäre es sehr cool, wenn ihr in Zukunft angeben könntet, bei wieviel Minuten welcher große Block (also Artefakte, Zauberzeichen, Alchimie im vorliegenden Fall) beginnt. Dann kann man direkt dahin springen wo man zuhören möchte. Zum Beispiel seinen eigenen Texten. 😉

    • Uli Lindner sagt:

      Nächster Fehler: Ihr sagt einige der Runen seien aus den Dunklen Zeiten. Dort gab es aber gar keine Runen in der Spielhilfe. 😉 Sind also alle komplett neu. Es stimmt hingegen, dass einige Runen zumindest als Ideen in der Spielhilfe von Benedikt waren. Da hatte er uns seine Gedanken zur Verfügung gestellt, hat Feyamius ja oben schon erläutert.

  3. Alkatus Primus von Punin sagt:

    Klasse Review. Vielen Dank.

    Habs mir gerade angehört und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mit dem Kauf vielleicht zumindest noch so lange warte, bis erste Ankündigungen bezüglich des Umgangs mit den vergessenen Tabellen draußen sind.
    Ansonsten teile ich eure Kritikpunkte bereits ungelesen und freue mich darüber, hier eine Möglichkeit zum Vorabcheck zu haben, die mir dank eingeschweißter Bücher im Rollenspielladen oftmals verwehrt bleibt.

  4. Greifenklaue sagt:

    Mich als Nicht-DSA’ler hat es auch gefallen – hatte danach den Eindruck etwas mehr zu wissen, vor allem hat mich aber erneut das Format der Onlinerezi interessiert (Wie machen es andere Podcaster?), welche ich gelungen fand. Eine Kleinigkeit, die mir je negativ auffiel und auch etwas verwunderte. Statt die Produktnamen auszusprechen, wird fast immer WdA und *wie hieß es noch gleich* die Abkürzung für das Vorgängerwerk (Dschinenlampen …) gesagt. Die Abkürzungen hatten ja eher den Sinn, Papierrezis nicht unnötig in die Länge zu schrauben, beim Podcast scheint mir das eher unnötig bzw. es liesse sich sicherlich variabler einsetzen (mal so, mal so, also mal lang, mal kurz).

    Darüberhinaus war ich erstaunt, wieviele Parameter so ein trank haben kann: Konzentration/Verdünnung, Alter/MHD, Mächtigkeit etc. „Ich trinke einen Heiltrank!“ „Wie?“ „Ich trinke einen Heiltrank mittlerer Mächtigkeit in halber Konzentration drei Tage nach Erschaffung, welcher mit alanfanischer Heilwurzel statt bornländischen Einbeeren gebraut wurde…“ Im Ernst, wie stark fließt das denn in den „Spielalltag“ ein?

    • Christoph sagt:

      Zu mindestens mir geht es so, dass ich mich im Lauf der Zeit sehr daran gewöhnt habe, die Regelwerke über ihre Abkürzungen zu bezeichnen. Teilweise fallen mir sogar die Abkürzungen schneller ein, als die kompletten Titel. Aber das ist auf jeden Fall ein Kritikpunkt, auf den ich bei der nächsten Rezension achten werde.

      Wie stark das ganze in den Heldenalltag einfließt, hängt stark davon ab, ob die Helden reine Konsumenten von Tränken sind, oder sich auch mit der Verarbeitung beschäftigen. Wenn ich nur Heiltränke trinke, kaufe ich mir bei einem Alchimisten Heiltränke. Wenn sich dann der Held nicht besonders auskennt, gibt es halt Heiltränke die einen komplett heilen, die auch größere Wunden wieder schliessen usw. Regeltechnisch halt die verschiedenen Qualitäten, bei denen mir der Spielleiter dann sagen kann, der Heiltrank stellt so und so viel LeP wieder her. Dann hab ich noch eine Haltbarkeit, aber die ist beim üblichen Heldenleben und bei einem frisch gebrauten Trank eher unwichtig. Ich kaufe rein aus Transportgründen nicht soviele Heiltränke, dass ich da in große Probleme gerate. Und gefundenen Tränke, würde ich eh zuerst zu einem Alchimisten bringen, bevor ich sie anrühr. Der kann mir dann sagen, wie lang hält das noch, was macht das.

      Wenn ich einen Alchimisten dabei habe, dann wird es komplexer, weil ich dann die gesamten Regeln benutzen kann. Der kann Tränke brauen, sehr hohe Qualitäten kaufen und unterwegs dann immer wieder für jeden Helden einen ausreichenden Trank daraus verdünnen, die Haltbarkeit dieser Tränke auffrischen gefundene Tränke analysieren usw. Beim brauen von Tränken wird dann plötzlich auch interessant, woraus er ihn braut. Wenn ich Zutaten durch andere ersetzen muss, verändert sich die Brauschwierigkeit. Das macht für den Endnutzer nur wenig Unterschied, für den Alchimisten ist es relativ bedeutsam.

      Wir haben derzeit keinen Alchimisten in der Gruppe, daher taucht das brauen von Tränken bei uns im Spielalltag nur selten auf.

      • Zwart sagt:

        Das bedeutet also, WdA ist nichts was man braucht wenn man keinen Alchemisten in der Gruppe hat? Weil dann kann man die Regeln zur Alchemie sowieso handwedeln?

        • Andreas sagt:

          Das würde ich so nicht sagen, es stehen ein Haufen verschiedener Alchimika unterschiedlicher Wirkungsstufen drin, und die Artefakt- und Zauberzeichen-Regeln braucht man als Meister bestimmt auch mal häufiger.
          Nur wer absolutes low-power-Aventurien spielt, wo ein Heiltrank schon was Seltenes und ein Leuchtartefakt eine königliche Belohnung darstellt, kann mit dem Band wahrscheinlich nicht so viel anfangen. Ansonsten ist es wie gesagt für alle Gruppen interessant, die häufiger Tränke und Artefakte im Spiel begegnen.

        • Christoph sagt:

          Jein. Wenn ich keinen Alchimisten in der Gruppe habe, dann brauche ich die ausführlichen Trankerstellungs-Regeln nicht. Aber die Listen mit den Tränken, die Angabe, welcher Trank auf welcher Stufe was macht und wie viel kostet, sind immer noch wichtig.
          Und WdA beschränkt sich ja nicht nur auf die Alchimieregeln. Bei der Alchimie kann ich als Meister noch sagen, es gibt ein Standardsortiment an Tränken, dass ein gut sortierter Alchimist vorrätig hat und beim Rest wird es aufwändiger es zu besorgen. Sobald man in den Bereich Artefakte kommt, geht das nicht mehr so einfach. Alchimie gibt es hauptsächlich fertige Rezepte, mit definierten Endprodukten. Bei Artefakten kommt es darauf an, welche Zauber, welche Art von Artefakt, wie oft auslösbar, man kann sogar Material und „Aufgabe“ des Trägergegenstands berücksichtigen. Nachdem Artefakte ja doch etwas einmaligeres sind, die für jeden Helden speziell angefertigt werden, würde ich da die kompletten Regeln berücksichtigen.

          Also, wenn ich ohne Tränke, Artefakte und Zauberzeichen spielen will, dann könnte ich auf WdA verzichten. Wenn ich eines davon benutzen will, dann ist WdA sinnvoll.

        • Ramona sagt:

          Der Regelteil ist für Gruppen ohne Alchimisten wohl nicht so interessant, aber die vielen verschiedenen Tränke machen das schon wett, finde ich. Zudem gibt es eine Zufallstabelle, wenn die Helden ein Labor plündern können 😉

  5. […] damals vor Erscheinen der Wege der Alchimie gewünscht, das wir vor langer, langer Zeit auch mal rezensiert haben – leider hat DSA bislang einen solchen Schritt zur wirklichen Spielbarmachung von […]