Folge 1 – „Die Dunklen Zeiten“ – Eine Rezension

In unserer ersten Folge nehmen wir uns die kürzlich erschienene Box „Die Dunklen Zeiten – Imperien in Trümmern“ vor, besprechen ausführlich ihren Inhalt und bringen Lob und Kritik an.
Sicher haben wir einiges vergessen, was erwähnenswert gewesen wäre, aber auch so ist die Folge schon recht umfangreich.
Aufgrund gewisser Uploadschwierigkeiten gibt es diesen Beitrag als Zweiteiler.
Viel Spaß beim Hören und frohes Kommentieren!


    Intro : Erdenstern – The Tournament – Album: Into the Red
    Zwischenspiel: Erdenstern – Dances – Album: Into the Red
    Outro: Erdenstern – Journey Home – Album: Into the Green


Inhalt Teil 1:

    – Intro und Überblick: ab Anfang
    – Im Bann des Diamanten: ab 04:02
    – Schatten über Bosparan: ab 18:58

Inhalt Teil 2:

    – Ordnung ins Chaos: ab Anfang
    – Schlussdiskussion: ab 24:57


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24 Kommentare bis “Folge 1 – „Die Dunklen Zeiten“ – Eine Rezension”

  1. Zwart sagt:

    Gute Folge mit einem schönen Überblick und einem nachvollziehbaren Fazit. 🙂

    Erstaunlich dabei finde ich nur das anscheinend erst einen Box erscheinen muss, bis (fast nur) DSA-Spieler auf die Idee kommen mal ein wenig mit dem was ein Setting bietet herum zu spielen – Dynastien zu bespielen, eigene Reiche gründen usw. usw. Das ist in vielen, vielen anderen Rollenspiel-Universen schlicht ein Standard. Solche Ideen gibt es seit der ersten Edition von Traveller, also seit 1977. Und das geht unbestritten auch im aktuellen Aventurien.

    • Andreas sagt:

      Das hat meiner Ansicht nach 2 Gründe:
      Erstens wird regeltechnisch in der Hinsicht von DSA nichts geboten, von anderen Systemen schon. Bei DSA hapert es ja sogar an so ganz einfachen Sachen wie den Investitionsregeln, die man wirklich mit einer (vollständigen…) Tabelle abhandeln könnte.
      Zweitens liegt der Grund in der historischen Entwicklung sowohl Aventuriens wie auch der Community. Die fortlaufende Geschichte verhindert ein aktuelles Spiel in großem Maßstab, wenn man am aktuellen Aventurien dranbleiben will, was sicher für viele ein guter Hinderungsgrund ist. Auf der anderen Seite hat sich schon früh das Briefspiel etabliert, das ja so etwas wie ein offizielles Reiche-und-Dynastien-bespielen ist. Davon mag man halten was man will, aber es vereinfacht auf jeden Fall nicht das Spielen von eigenen Charakteren in höheren Kreisen, denn schon im nächsten AB oder Abenteuer mag eine schon mal bespielte Gestalt auftreten und sich dann ganz anders verhalten als bisher.
      Ich vermisse diese Möglichkeit im offiziellen Aventurien ebenso, wenn auch schon einige Gebiete inzwischen offiziell dafür freigegeben werden (Wildermark, Taifas, Mhanadistan).
      Aber auch dann hat man immer noch das Problem der fehlenden regeltechnischen Unterstützung und des langsamen Ablaufs der aventurischen Geschichte, an der man vielleicht dranbleiben will.

  2. Xeledorn sagt:

    Gutes Fazit was ihr gezogen habt. Das hätte ich selber ähnlich gezogen. Mir hat auch besonders gut gefallen das sich so ein toller Bezug zwischen den alten und dem neuen Aventurien ziehen lässt. Wenn die nächste Box vielleicht eher ein Schuber mit 2-3 Hardcovern wäre fände ich es noch besser. Zur not zahle ich dafür auhc noch mal 5 € extra.

    Euer Podcast nimmt gut Fahrt auf. Ich würde mich einen Podcast zum Thema Bornland wünschen. Die Region gefällt mir zur Zeit sehr gut.

  3. Baldrick sagt:

    Euer Podcast gefällt mir bisher auch sehr gut! Höre gern RPG-Podcasts und mich hat schon gewundert, dass DSA dabei so unterrepräsentiert ist. Schön! Gerade allgemeinere Rollenspielthemen auf DSA bezogen, fänd ich sehr spannend. Danke für den gelungenen Auftakt!

  4. Raffo sagt:

    Woah, über eine Stunde Material gleich beim ersten Cast?! Beeindruckend! 😀 Umfangreicher Bericht zu einer umfangreichen Box, gut gelungen. Eine kleine, technische Kritik aber noch: gerade im Kapitel „Im Bann des Diamanten“ wurde das Ganze schon sehr leise…

    Ich freu mich auf die nächste Folge!

  5. Philipp sagt:

    Es ist echt anstrengend eurem Christoph zuzuhören. Es kann nicht daran liegen, dass ich nicht aus Oberbayern komme, denn Andreas verstehe ich bestens.

    • Ramona sagt:

      Woran liegt es denn? Ist er zu leise?

      • Philipp sagt:

        Ja, er wirkt leiser als ihr zwei und er verschluckt oftmal ganze Wörter oder gar Satzteile. Ich glaube das nennt man landläufig „nuscheln“.

        Ansonsten ein vielversprechender Podcast! Ich bin allerdings noch nicht ganz durch mit Folge 1 – ich nehme an, am Schluss kommt etwas mehr kritische Einordnung / Meinung, am Anfang ist doch sehr viel Inhaltsangabe.

        • Christoph sagt:

          Vielen Dank für den Hinweis 🙂 Ich werd mich beim nächsten mal bemühen deutlicher zu reden.

        • Philipp sagt:

          Leider nicht. das war keine kritische Rezension, sondern nur eine sehr sehr lange und ausführliche Inhaltsangabe. Schade.

          • Ramona sagt:

            Was hättest du denn gern gehört? Konstruktive Kritik bekommen wir gern, dann können wirs beim nächsten Mal besser machen.

          • Philipp sagt:

            Hallo Ramona,

            leider kann ich auf deine Frage nicht direkt antworten (der Button fehlt), daher meine Antwort hier:

            Ich finde in eine Rezension gehört weit mehr Meinung, Kritik, Einordnung. Einfach eine Abstraktionsebene weg vom Text! Wer es so genau wissen will, was in der Spielhilfe steht, wie ihr es breittretet, der kauft sich das Ding sowieso. Hier mal ausgewählte Kernpunkte, die ich mr in diesem Fall mehr erläutert gewünscht hätte:

            Ist die Kontinuität sehr dicht mit der aventurischen Geschichte verwoben, so dass effektiv ein anderes, freieres Setting entsteht, oder sind die Leute die was Eigenes machen wollen und gleichzeitig „offizell bleiben“ ähnlich eingeschränkt wie im normalen Aventurien?

            Wie steht ihr dazu, dass keine feste Vorgabe zum Zeitpunkt der „Dunkle Zeiten“ Kampagne gemacht wurde? Ist der sehr breite Pinselstrich angemessen, oder wäre mehr Detail, dafür aber eine feste Startzeit besser gewesen?

            Wie ist der Umfang des Regelbandes einzuordnen? Sind die Änderungen der Professionen Platzverschwendung, weil marginal, oder tragen sie erhebliches zum Setting bei?

            Immerhin habt ihr was zum Fehlen von „Königreich“-Regeln gesagt – Andreas meinte die hätten aus Komplettheitsgründen hier mal ruhig ihren Platz finden können und du hast angedeutet, dass die vielen Tabellen und Getreideverwaltungsregeln ja eh unsinnig wären..

            Da wäre mal, in meinen Augen, etwas Recherche angesagt gewesen, was die Konkurrenz so zu bieten hat. Helden verwalten kein Getreide, auch nicht als Könige – und auf einen Regelwust müssen solche Regeln auch nicht hinauslaufen! Obwohl bei DSA die Gefahr groß gewesen wäre, da stimme ich zu.

            Bevor das nun zu negativ klingt:
            Ich erwarte euren nächsten Beitrag dennoch gespannt! Ausdrückliches Lob für euer Engagement!

            Gruß
            Philipp

            • Andreas sagt:

              Man hat hier anscheinend nur maximal 5 Antwortebenen, das wusste ich bisher auch nicht…
              Danke von mir für deine ausführliche Kritik; einige Punkte kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen:
              1 und 2) Verwobenheit mit aventurischer Geschichte und keine festen Zeitvorgaben „der Kampagne“: Hast du denn die DZ-Box gelesen? Denn diese Kritikpunkte scheinen mir an der ganzen Publikation vorbeizugehen; die DZ sind keine Kampagnenbox, die in x Jahren aventurischer Geschichte spielt, sondern ein komplettes Setting, in dem man Dutzende eigener Kampagnen (quasi beliebiger Größenordnung) ansiedeln kann. Deswegen auch unsere Ausführungen, dass man hier extrem frei ist; der zeitliche Rahmen des Settings ist zwar vorgegeben (568 bis 162 vor BF), spielt aber effektiv kaum eine Rolle, weil er viel zu groß ist, um durchgehend bespielt zu werden. Gerade die großen Freiheiten hier, dachte ich eigentlich, dass wir explizit herausgestellt und gewürdigt hätten.
              3) Regelband: Hier habe ich sogar explizit die Umfänge genannt, und ebenso, dass die meisten Professionen mit sehr marginalen Änderungen wegkommen (nur einzelne TaW-Verschiebungen), die neuen dagegen wichtig und stimmungsvoll für das Setting sind.
              4) Die „Königreich“-Regeln: naja, das ist so eine Sache… ich war auch nicht der Ansicht, dass sowas hier wirklich Platz gehabt hätte, oder auch wirklich sinnvoll gewesen wäre, solche Regeln hier unterzubringen – denn brauchen kann man die genausogut in jeder anderen Zeit, und ich bin wie du der Meinung, dass DSA sowas auf jeden Fall fehlt, eben weil es in anderen Systemen sowas auch abstrakt und funktional gibt. Die Ansprüche an DSA wären aber zweifelsohne höhere als für Reign, Traveller oder Warhammer, einfach aufgrund der Gesamtkomplexität des Regelwerks; und nachdem man in den „Investitionsregeln“ (haha) in H&K gesehen hat, wo das hinführt, wenn keiner Lust hat, sowas vernünftig zu schreiben, weiß man ja aus Erfahrung, was dabei rauskommt (3. Editions-Copy-Paste im besten Fall oder zwei Sätze Aufruf zu Meisterwillkür).
              Inwiefern es sinnvoll ist, für solche grundlegenden Fehlbereiche auf Konkurrenzprodukte zu verweisen, da bin ich mir nicht einig. Ich meine, viele DSA-Spieler sind Puristen und viele gute Teilregelbereiche finden sich in Nischensystemen, die kaum einer kennt.

              Hier wären auch Meinungen von anderen Hörern für uns interessant: Hättet ihr gern mehr Vergleiche oder Querverweise auf andere Systeme, gerade in solchen Fragen, wo DSA einfach Lücken und Unzulänglichkeiten hat?

          • Philipp sagt:

            Da fehlt irgendwo ein nicht… 😉
            Ich nehme an es ist klar was ich meine.

          • Philipp sagt:

            „Kampagne“ habe ich jetzt im Sinne von „Setting/Hintergrund“ genutzt. Mir ist klar, dass die Box kein Großabenteuer enthält sondern ein Setting darstellt – nur ist es ungewöhnlich, dass eine Hintergrundswelt nicht an einem bestimmten Zeitpunkt präsentiert wird, sondern über ein halbes Jahrtausend. Das habe ich gemeint.

  6. Benjamin sagt:

    Schöne Folge, die mir auch endlich die Frage beantwortet hat ob es sich für mich und meine Gruppe lohnt die Dunkle Zeiten Box zu kaufen.

    Aber noch zwei technische Anmerkungen:

    Zum einen ist (wie Philipp schon geschrieben hat) Christoph schwer zu verstehen. Wobei ich da kein Problem mit der Aussprache habe, sondern eigentlich nur mit der Lautstärke. Ich habe die Folge 1a spaßeshalber mal mit Audacity geöffnet und da sieht man deutlich wann Christoph spricht und auch wann er durch eine Zwischenfrage von Andreas oder Ramona unterbrochen wird. Mit ein bisschen Nachbearbeitung sollte sich das eigentlich angleichen lassen – bin da auch gerne bereit zu helfen.

    Zum anderen kommt der durchschnittliche Newsreader offenbar nicht damit klar wenn zu einer Meldung zwei Audio Dateien verlinkt sind. Ich habe sowohl am PC (mit Goggle Reader) als auch an meinem Handy (mit Google Listen) das Problem, dass ich nur den zweiten Teil zu hören kriege. iTunes zeigt als Länge für die Folge 1 34:25 an, also auch nur den zweiten Teil. Deshalb folgende Bitte: Wenn Ihr das nächste Mal die Datei aufteilen müsst, dann macht doch bitte, bitte, bitte auch zwei Meldungen daraus.

    Ansonsten bite weiter so! Wirklich ein schöner und interessanter Podcast!

    • Andreas sagt:

      Danke für den iTunes-Hinweis, wir werden das beim nächsten Mal dann entweder am Stück oder in zwei separaten Beiträgen machen.

      Das mit der Lautstärke war diesmal auch ein technisches Problem, wir wollten gewisse Parts nicht lauter machen, weil sonst mitunter Rauschen drauf gewesen wäre. Wir haben bereits rausgefunden, woran es diesmal lag, nächstes Mal wird das wahrscheinlich alles wieder einheitlicher mit dem Sound.

      • johannes sagt:

        Stimme Benjamin zu und hätte noch einen kleinen technischen Hinweis: an einigen Stellen habt ihr bei Andreas und Ramona „seltsame“ Geräusche im Hintergrund. Ich schätze das kommt daher, dass ihr im selben (kleinen?) Raum gesessen seid und eure Stimmen von jeweils beiden Mikros aufgenommen wurden. Dadurch entstehen dann sogenannte Phasendreher und es hört sich an als ob ein Alien mit ins Mikro flüstert.
        Das lässt sich entweder durch räumliche Trennung der Mikros (u.U. reicht da schon eine kleine Abschirmung aus Pappe) beheben, oder ihr zeichnet jedes Mirko in einer separaten Spur auf und schneidet dann nur die besprochenen Spuren zusammen, weiß nicht ob das eure Software kann.

        An sonsten feine Geschichte und weiter so!

        • Andreas sagt:

          *hüstel* Wir nehmen sogar nur mit einem einzigen Mikro auf… einige der Störgeräusche kommen manchmal von den Stühlen und ähnliches – in der letzten Folge gab es wie gesagt dabei noch ein spezielles Problem (das auch zu dem Rauschen führte), aber wir werden uns in Zukunft bemühen, noch weniger während der Aufnahme herumzukaspern… 😉

  7. Uli Lindner sagt:

    Auch von mir ein großes Lob, finde dieses Projekt super und es hat mich natürtlich besonders erfreut, dass „mein“ Baby in der ersten Folge behandelt wurde.

    Aber wann ist denn mit einem zweiten Teil zu rechnen? 🙂

    • Andreas sagt:

      Hallo Uli,
      freut mich, dass wir dir nicht unrecht getan haben. 🙂
      Die nächste Folge kommt voraussichtlich kommenden Sonntag und wird sich um „Magie am Spieltisch“ drehen. Wir werden versuchen, den Zweiwochenrhythmus einzuhalten, was zumindest bis Weihnachten kein Problem sein dürfte; danach müssen wir schauen, wie’s mit der Studiensituation bei W3 Beteiligten ist.

  8. Andreas sagt:

    Eine Anmerkung zu der Verwunderung ob der Aufteilung relativ früh im ersten Teil: Tatsächlich ist es lt. Franz Janson, der die Box auf dem Allaventurischen Konvent zu Burg Bilstein am 21. 11. gerade vorgestellt hat, so gewesen, daß man zwei ungefähr gleich dicke Bände in die Box legen wollte. Daher sind ein paar der nördlicheren Regionen, die thematisch eher in den eh schon gepresst vollen Bosparan-Band gepasst hätten, in den diamantenen Band gerutscht.
    Beste Grüße und weiter so – die akustischen/technischen Probleme bekommt ihr schon noch in den Griff (oder habt es schon, die zweite Folge harrt noch der Abhörung…)!
    Andreas
    – der Windhager

  9. wus sagt:

    Holla Andreas,

    die Werbung in diversen Mailinglisten hat gefruchtet – und wie versprochen habe auch ich mal hereingehört. Bislang bloß in die Dunkle-Zeiten-Rezension (die ich, da sehr ausführlich, sehr gelungen fand), aber die macht Lust auf mehr. Folge 2 und 3 sind schon auf meinem MP3-Spieler gelandet.

    Viel Erfolg & danke für eure Mühen, Wolf

    P.S.:
    Dezente Kompression und Normalisieren – dann passt das auch mit den Sprechlautstärken. Selbst wenn man „nur“ Audacity benutzt.

  10. […] fort (Nandurion berichtete), mit der der Podcast auch (damals mit der Dunkle-Zeiten-Box) gestartet ist, und behandelt in etwa 35 Minuten die Publikation Horte magischen Wissens (Xeledon spottete […]