SG macht Pause – RPGnosis startet.

Der Sphärengeflüster-Podcast liegt momentan auf Eis. Wir haben alle drei zur Zeit wenig Gelegenheiten zur Vorbereitung, Aufnahme und Schnitt neuer Folgen, und Halbgares wollen wir nicht präsentieren. Diplom- und Doktorarbeiten machen die Terminfindung schwierig.

Aber Ramona und Andreas wollen trotzdem hin und wieder was von sich hören lassen – darum gibt’s jetzt ein neues Projekt in Blog-Form: RPGnosis. Dort wollen wir einige allgemeinere Gedanken (mit etwas weniger festem DSA-Bezug) zum Besten geben, und auch, wenn das Blog kein akustisches Format ist, würde es uns sehr freuen, dort auch unsere Hörer wiederzufinden.

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Space 1889 – Rezension

„Alles, was Jules Verne hätte schreiben können.

Alles, was H.G. Wells hätte schreiben sollen.

Alles, woran Arthur Conan Doyle dachte,

aber nie veröffentlichte – weil es zu phantastisch war.“

(Klappentext von Space: 1889)

 

Das klingt spannend – nach viktorianischem Flair und Steampunk, nach gut gekleideten Gentlemen und Luftschiffen, nach Reisen ins unbekannte Innere der Erde und auf fremde Planeten mit sonderbaren Kulturen.

Das alles hatten wir (Ramona und Andreas) diffus im Kopf, als wir auf der RatCon letzten Sommer das erste Mal von „Space: 1889“ gehört haben und es hat Lust auf mehr gemacht. Bis wir Zeit hatten, das Grundregelwerk zu lesen hat es dann etwas gedauert, aber nun ist es soweit.

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Elementarismus und Philosophie (Karneval der Rollenspielblogs)

Im diesmonatigen Karneval der Rollenspielblogs (ausgerichtet von Spiele im Kopf) geht es um das spannende Thema Elementarismus. Jeder Rollenspieler hat dazu Assoziationen – Feuerbälle, Eisstrahlen, Erdelementare, Windzauberer, die Zuordnung von bestimmten Materialien oder Charaktereigenschaften zu den Elementen, vielleicht auch Konstrukte wie “Reinheitsgrade”, Transmutationen oder Mischformen. Häufig wird Elementarismus im Rollenspiel “nur” als eine (bzw. W3+3) bestimmte Spielart von Magie verstanden, die in erster Linie aus jeweils einer eigenen Schadensform, einer eigenen beschwörbaren Entität und gewissen Unvereinbarkeiten untereinander besteht. Dass der Elementarismus aber keine Erfindung von Autoren von Zauberregelwerken oder Periodensystemschreibern ist, sondern eigentlich aus der vorsokratischen Naturphilosophie kommt, wissen vielleicht noch einige, aber was eigentlich hinter diesen Ideen stand, die in vielen Rollenspielen verwurstet werden, ist vermutlich den meisten Rollenspielern unbekannt.

Da bei Sphärengeflüster auch der eine oder andere “professionelle” Philosoph mitwirkt, wollen wir in diesem Karneval kurz umreißen, wie das mit diesem “Elementarismus” eigentlich in der irdischen Historie entstand. Der folgende Beitrag behandelt die Ursprünge der abendländischen Philosophie und die große Frage danach, was eigentlich die Welt im Innersten zusammenhält. Bei diesem kurzen Ausflug in die frühe europäische Geistesgeschichte wird es abstrakt, metaphysisch, und hoffentlich auch etwas inspirierend für den einen oder anderen, der schon einmal versucht hat, das Weltbild seines Elementarmagiers oder seiner Rollenspielwelt, die auf einem Elementarismus fußt, zu verstehen.

CONTACT – Rezension

Seit längerem wollen wir diese Rezension schon machen, allerdings kam unser Spieltest leider erst verspätet zustande. Jetzt haben wir einige Zeit damit verbracht, unser altgedientes Aufnahmemikrofon zu suchen, doch das scheint – möglicherweise zum Weltuntergangstermin? – von Außerirdischen oder dem Mikrobold entführt worden zu sein. Und da unser zweites Mikro beim Testen ziemlich dumpf klang und rauschte, gibt’s diese Rezension (von Andreas) nun doch ungeplanterweise in Textform.

Also, schön, dass ihr eingeschaltet habt, es geht los:

 

Allgemeines

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Was ist los bei Sphärengeflüster?

Wie der ein oder andere vielleicht schon bemerkt hat, ist es für uns derzeit nicht ganz einfach, einen Podcast pro Monat online zu stellen. Die Gründe dafür sind derzeit vor allem dreierlei: Christoph sitzt an seiner Masterarbeit, Andreas an der Diplomarbeit und ich schenke meine Zeit, neben einigen Klausuren fürs Studium, dem zweiten Band zur Uthuria-Kampagne Grüne Hölle. Hier schreibe ich zusammen mit Fabian Mauruschat am Hintergrund und der Kulturbeschreibung der Xo’artal, einem Volk des uthurischen Dschungels, das in diesem Band eine Hauptrolle des Abenteuers spielt. Die Mitarbeit an einem DSA-Produkt ist auf jeden Fall jetzt schon eine interessante Erfahrung, über die ich vielleicht beizeiten einmal mehr berichten werde.

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Myranische Monstren – Rezension.

In unserer zweiten schriftlichen Rezension widmen sich die Ilaris-Chroniken diesmal einem „Konkurrenzprodukt“ für Aventurien – „Myranische Monstren“, der Kreaturenband für den Westkontinent,  steht diesmal im Fokus von Ramona und Andreas.

 

Myranische Monstren ist ein vollfarbiger Kreaturenband (Regie und Bandredaktion: Uli Lindner), erschienen schon im Oktober diesen Jahres, der für 40 € insgesamt 220 gut gefüllte Seiten bietet. Gehen wir die Kapitel der Reihe nach durch:

 

Regelübersicht

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Folge 30 – Zwei Jahre Rollenspiel bei Sphärengeflüster

In dieser Quasi-Jubiläumsfolge unterhalten wir uns über unsere Erfahrungen beim Rollenspiel in den letzten zwei Jahren – über unsere DSA-Runde, andere Systeme, die wir gespielt und/oder neu kennengelernt haben, was wir durch den Podcast und die (Blogger-)Community gelernt haben und so weiter.

Wir sprechen auch unsere Erfahrungen mit der Spielerzentrale an, warum Andreas (in einer 75-Sekunden-Rezension) das aktuelle Space Gothic ziemlich heartbrakend findet, ob Christoph meint, dass die Art, Rollenspiel zu betreiben, ein stabiles Persönlichkeitsmerkmal ist, ob Ramona ihre zwischenzeitliche Frustration über scheinbar unlösbare theoretische Probleme beim Rollenspiel überwunden hat und wieso wir trotz manchmal unvereinbarer Diskussionsstandpunkte gut zusammen spielen können.

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Gewinnspiel-Auswürflung

Die Einsendezeit ist vorbei, wir haben insgesamt 17 Einsendungen bekommen, und die Auswertung ist durchaus interessant:Die “Dunkle Zeiten”-Box und die Neuauflage der 7 Gezeichneten liegen mit jeweils 4 Stimmen klar vorne, gefolgt von der Drachenchronik und ihren Einzelteilen mit insgesamt 3 Stimmen, während Myranische Monstren, Wege des Entdeckers, Orkengold und der Aventurischen Atlas jeweils eine Stimme bekommen haben. Zu wenig für eine statistische Auswertung natürlich, aber zumindest ganz ohne wissenschaftlichen Anspruch ist eine Tendenz in Richtung der “Schwergewichte” erkennbar. Die Phileasson-Kampagne sowie das Jahr des Greifen haben wir in der Bewertung nicht erfasst, da sie nicht den vorgegebenen Zeitrahmen (seit 2010 erschienen) passten.

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Folge 31 – Dreieich-Con 2012 (mit Gewinnspiel)

Dies ist nicht die angekündigte Spezial-Jubiläumsfolge (wie an der Nummerierung erkennbar), sondern nur ein kurzer Rückblick von der Dreieich-Convention, auf der Ramona und Andreas zu Besuch waren.

Wir plaudern kurz über die Workshops, die wir besucht und Neuigkeiten, die wir erfahren haben, über unseren Gesamteindruck und – Premiere – es gibt ein Gewinnspiel!

Wir verlosen die beiden Promoabenteuer T10 – “Odem der Kälte”, die wir überflüssigerweise mehrfach haben, da es das auch schon auf der Ratcon gab, nebst einer großen Aventurienkarte. Im Podcast (ab 22:45) könnt ihr hören, was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen.

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Dungeonslayers – Caera-Box. Eine Rezension.

Als verspäteten Einstand zu den angekündigten schriftlichen Beiträgen und aufgrund der Tatsache, dass wir krankheitsbedingt leider hinter unserem Podcast-Plan hinterherhinken, kommt mit einiger Verspätung nun also unsere erste schriftliche Rezension. Andreas nimmt die vor einiger Zeit erschienene Setting-Box zu Dungeonslayers unter die Lupe. Viel Spaß beim Lesen, auch hier freuen wir uns natürlich über Kommentare.

 

Von außen nach innen
Die Caera-Box hat das gewohnte Kleinformat, putzig und stabil. 30 Euro sind für so ein kleines Gerät in meinen Augen nicht wenig, aber schauen wir uns zuerst den Inhalt an:

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